
Wow, seit Monaten der erste Blogeintrag. Nun wird es aber Zeit! Heute will ich euch ein paar grundlegende Eigenschaften so mancher Kunden im Webdesignalltag näherbringen, aber auch Lösungen vorzeigen, um nicht so zu werden.
Beginnen will ich mit einer kurzen Liste an möglichen schlechten Eigenschaften, welche ich dann teilweise im Detail erläutere:
Das ist nur eine Auswahl von wirklich wenigen Punkten. Dennoch sind es sehr häufig anzutreffende Gründe, weshalb ein Projekt schon von Beginn an schief geht. Nun verdeutliche ich teilweise an Beispielen, warum manche der oben genannten Verhaltensweisen einen derartig negativen Einfluss auf das Projekt haben.
Immer wieder kommt es vor, dass kurz vor dem Projektende noch neue Funktionen zu einer schon komplett bestehenden Webseite hinzugefügt werden sollen. Schade nur, dass im Vertrag schon alles feststeht. Doch warum ist es normalerweise nicht möglich, den zusätzlichen Anforderungen gerecht zu werden?
Ein Grund hierfür wäre, dass häufig schon direkt im Anschluss an das Projekt neue Aufträge warten und diese ebenso einen festgelegten zeitlichen Rahmen haben. Ein Weiterer ist, dass dadurch häufig auch vertragliche Vereinbarungen gebrochen werden. Der dritte und letzte hier aufzuführende Grund ist, dass viele Funktionen oder Änderungen gar nicht in das eigentliche, vom Webdesigner erstellte, Konzept passen und somit eine negative Auswirkung auf die individuelle Lösung besitzen. Es müsste deswegen ein komplett neues Konzept her. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als lässt man ein Haus bauen, und kurz vor der Fertigstellung fällt einem ein, dass man doch noch eine 3. Etage will, obwohl vom Architekt/Bauingenieuer gefordert wurde, ein 2 stöckiges Haus zu bauen, obgleich zu Beginn die Rede war, dass es maximal 2 Stockwerke haben soll.
Im Kopf eines jeden Kreativen entsteht ein Bild, in diesem Falle, ein Bild von einer Webseite. Manchen Kunden scheint das aber egal zu sein. Es zählt nicht die fachliche Kompetenz des beauftragten Spezialisten, sondern der eigene Wille, wenngleich durch diesen auch einige Probleme, zum Beispiel beim korrekten Ansprechen der richtigen Benutzergruppe, entstehen. Da soll auf einmal eine Farbe in die Webseite, die so überhaupt nicht reinpasst, oder aber eine verlangsamende Einbindung eines selbstgedrehten Videos, welches das Unternehmen repräsentiert, obwohl dieses sowohl qualitativ als auch gestalterisch nicht zum Internetauftritt passt.
Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass man als Kunde derartige Probleme sehr leicht verhindern kann, um somit 1. nicht die Arbeit des Auftragnehmers in Frage zu stellen und 2. ein reibungslos ablaufendes Projekt zu erzeugen. Meine Tipps dazu: Überlassen Sie die Gestaltung dem Profi. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre eigenen Wünsche nicht einbringen dürfen, aber es bedeutet, dass der Webdesigner weiß, was Sie brauchen (und ja: viele Kunden wissen das eben einfach nicht). Werden Sie sich schon vor dem Projekts bewusst, welchen Funktionsumfang die Webseite haben soll. Änderungen im Nachhinein sind in der Regel kaum noch möglich. Zu guter Letzt sollten Sie auch den Budget- und Zeitrahmen nicht zu eng wählen, um insgesamt von einer erfolgreich erstellten Webseite zu profitieren.